1. Wirtschaftskonferenz Bad Homburg 2003


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Unser Erfolg - meine Verantwortung?!


Auf der Suche nach dem Wirkstoff "Social Responsibility"

Auf der Suche nach dem Wirkstoff "Social Responsibility"

Unternehmen sehen sich in der heutigen Zeit mit einer wachsenden Anzahl von Herausforderungen konfrontiert. Neben dem auf nationaler und globaler Ebene verschärften Wettbewerb und dem Druck des rasanten technologischen Fortschritts, wird von Unternehmen in zunehmendem Maße erwartet, dass Sie ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und sich für die Belange des Gemeinwohles einsetzen.

Das hinter diesen Aspekten verborgene Prinzip "Corporate Social Responsibility" stellt die Idee der "Gewinnmaximierung um jeden Preis" in Frage. Stakeholder stellen immer größere Erwartungen an die Unternehmen. So wollen Mitarbeiter fair und gerecht entlohnt werden. Kunden erwarten die besten Produkte zum günstigsten Preis. Die Gesellschaft fordert umweltfreundliche Produkte und Herstellungsverfahren.

So investieren Unternehmen in ihr gesellschaftliches Umfeld und schaffen dabei nicht nur gesellschaftlichen Nutzen sondern sichern dadurch ihre wirtschaftliche Existenz und erlangen ein positives Image in der Öffentlichkeit. Fraglich ist jedoch, welche Unternehmen wirkliche soziale Verantwortung übernehmen wollen und welche Unternehmen ein Engagement im Umfeld von "Corporate Social Responsibilty" nur aus Imagegründen und Gewinnmaximierung betrachten.

Die 1. Wirtschaftskonferenz Bad Homburg
war ein voller Erfolg!

"Wir müssen etwas neben dem Geld tun, damit wir den Bezug zu anderen Dingen nicht verlieren."
Hans-Dieter Homberg, Vorstandsvorsitzender TaunusSparkasse

"Nur zufriedene Mitarbeiter garantieren den Erfolg."
Dr. Reinhard Keim, Direktor Personal Vodafone D2GmbH

"Was tun Unternehmen und deren Lenker, wenn ihre Mitarbeiter Rückgrat zeigen und soziale Entscheidungen treffen, die womöglich die Bilanz des Unternehmens nach unten drücken? Wird Social Sponsoring auch dann betrieben, wenn der Firmenname keine Beachtung findet? Social Sponsoring ist für Unternehmen nur ein Teil der Marketingstrategie."
Bruder Paulus Terwitte, Kapuziner

"Das Schlagwort "soziale Verantwortung" in den Geschäftsberichten und Bilanzen von Unternehmen darf nicht nur Leitlinie auf Papier sein, sondern müsste in den Unternehmen gelebt werden."
Wolfgang R. Assmann,
Geschäftsführender Vorstand der Herbert-Quandt-Stiftung der ALTANA AG

"Viel von dem, was im Bereich Sponsoring und soziales Engagement getan wird, sind Hobbys der Chefs. Aus diesem Grund bin ich sehr skeptisch gegenüber Modellen, die für Firmenmitarbeiter soziales Engagement vorschreiben oder stringent definieren. Hierdurch droht die Gefahr, dass der Chef zum "Patriarchen", der die Mitarbeiter einschränkt.
Dr. Helmut O. Maucher,
Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates der Nestlé S.A.