Unser Erfolg - meine
Verantwortung?!
Auf der Suche nach dem Wirkstoff "Social
Responsibility"
Auf der Suche nach dem Wirkstoff "Social Responsibility"
Unternehmen sehen sich in der heutigen Zeit mit einer wachsenden
Anzahl von Herausforderungen konfrontiert. Neben dem auf
nationaler und globaler Ebene verschärften Wettbewerb und
dem Druck des rasanten technologischen Fortschritts, wird
von Unternehmen in zunehmendem Maße erwartet, dass Sie
ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und sich für
die Belange des Gemeinwohles einsetzen.
Das hinter diesen Aspekten verborgene Prinzip
"Corporate Social Responsibility" stellt die Idee der
"Gewinnmaximierung um jeden Preis" in Frage. Stakeholder
stellen immer größere Erwartungen an die Unternehmen.
So wollen Mitarbeiter fair und gerecht entlohnt werden.
Kunden erwarten die besten Produkte zum günstigsten Preis.
Die Gesellschaft fordert umweltfreundliche Produkte
und Herstellungsverfahren. So investieren Unternehmen
in ihr gesellschaftliches Umfeld und schaffen dabei
nicht nur gesellschaftlichen Nutzen sondern sichern
dadurch ihre wirtschaftliche Existenz und erlangen
ein positives Image in der Öffentlichkeit. Fraglich
ist jedoch, welche Unternehmen wirkliche soziale
Verantwortung übernehmen wollen und welche Unternehmen
ein Engagement im Umfeld von "Corporate Social Responsibilty"
nur aus Imagegründen und Gewinnmaximierung betrachten.
Die 1. Wirtschaftskonferenz Bad Homburg
war ein voller Erfolg!
"Wir müssen etwas
neben dem Geld tun, damit wir den Bezug zu anderen Dingen nicht
verlieren." Hans-Dieter Homberg, Vorstandsvorsitzender
TaunusSparkasse
"Nur zufriedene
Mitarbeiter garantieren den Erfolg." Dr. Reinhard Keim, Direktor
Personal Vodafone D2GmbH
"Was tun Unternehmen und deren Lenker, wenn ihre Mitarbeiter Rückgrat
zeigen und soziale Entscheidungen treffen, die womöglich die Bilanz
des Unternehmens nach unten drücken? Wird Social Sponsoring auch dann
betrieben, wenn der Firmenname keine Beachtung findet? Social Sponsoring
ist für Unternehmen nur ein Teil der
Marketingstrategie." Bruder Paulus Terwitte, Kapuziner
"Das Schlagwort "soziale Verantwortung" in den Geschäftsberichten und
Bilanzen von Unternehmen darf nicht nur Leitlinie auf Papier sein, sondern
müsste in den Unternehmen gelebt werden." Wolfgang R. Assmann,
Geschäftsführender Vorstand der Herbert-Quandt-Stiftung der
ALTANA AG
"Viel von dem, was im Bereich Sponsoring und soziales Engagement getan
wird, sind Hobbys der Chefs. Aus diesem Grund bin ich sehr skeptisch
gegenüber Modellen, die für Firmenmitarbeiter soziales
Engagement vorschreiben oder stringent definieren. Hierdurch droht die
Gefahr, dass der Chef zum "Patriarchen", der die Mitarbeiter
einschränkt. Dr. Helmut O. Maucher, Ehrenvorsitzender des
Aufsichtsrates der Nestlé S.A.
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